In dem Baugebiet Nördlich Osttor sollen etwa 1.000 neue Wohneinheiten entstehen. Hierzu wurde als erster planerischer Schritt eine Rahmenplanung in zwei Varianten erarbeitet, an welcher sich die vertiefende Planung orientieren soll.

Wichtiger Hinweis: Die skizzierten Fuß- und Radwegeverbindungen sind erste planerische Vorüberlegungen. Der spätere genaue Verlauf ist noch eng zwischen Verwaltung und Grundstückseigentümern abzustimmen. Die geplante Führung der Fuß-und Radwege verläuft zum Teil über private Grundstücke. Aufgrund von Beschwerden von Grundstückseigentümern möchten wir darauf hinweisen, keine privaten Grundstücke zu betreten, um sich einen möglichen Verlauf von geplanten Fuß-und Radwege vor Ort anzusehen.

  • Die Erschließung des neuen Wohnquartiers für den Pkw-Verkehr erfolgt über zwei Anknüpfungspunkte von der Straße Osttor. Eine gute Erreichbarkeit für FußgängerInnen und RadfahrerInnen ist im gesamten Gebiet vorrangig. Um ein attraktives alternatives Mobilitätsangebot zu schaffen sind Mobilitätsstationen vorgesehen.
  • Das Zentrum am Osttor wird um weitere Nutzungen (z.B. Dienstleister und Gastronomie) sowie einen Vollsortimenter ergänzt. Der zentrale Platz soll eine hohe Aufenthaltsqualität bieten und zum Verweilen sowie als Treffpunkt einladen. Neben dem neuen Zentrum am Osttor sollen keine weiteren Zentren mit Nahversorgung im Baugebiet Nördlich Osttor entstehen. Der zentrale Bereich knüpft über Wegeverbindungen südlich des Sportbereichs an die Schule und die geplante Wohnbebauung an. Östlich an das Zentrum anschließend ist ein Erhalt des bestehenden Wäldchens (Variante 1) oder eine ergänzende Wohnbebauung und Erweiterung des Zentrums denkbar (Variante 2). Das Zentrum würde hierdurch besser in den städtebaulichen Kontext des Quartiers eingebunden und belebt werden. Zudem würde eine Bebauung eine klarere Fassung des Osttors mitsichbringen. Bei einer Bebauung der Fläche wären Ersatzmaßnahmen, wie z.B. Aufforstung in unmittelbarer Nähe des Gebiets, notwendig.
  • Der Übergang zwischen dem neu gestalteten Sportbereich mit Velopark und Flächen für amerikanische Sportarten im Westen und der Wohnbebauung im Osten soll ein naturnaher Quartierspark bilden, der einen Schulneubau mit Dreifach-Sporthalle integriert. Durch die Nord-Süd-Ausrichtung des Grünraums wird die Verbindung zwischen Bestand und Freiraum gestärkt und das neue Baugebiet gegliedert. Im Bereich der neuen Grundschule zwischen Park und Wohngebiet befindet sich der zentrale Knotenpunkt, der  den Sportbereich, das Wohnen und das Zentrum von Hiltrup-Ost miteinander vernetzt. Für die Marienschule Hiltrup soll eine Erweiterung geprüft werden.

Bitte geben Sie uns ein Feedback zum vorgestellten Stand der Rahmenplanung für das Baugebiet Nördlich Osttor: Womit stimmen Sie überein? Was sehen Sie anders? Fehlen aus Ihrer Sicht wichtige Aspekte?


29 Kommentare

Der Beteiligungszeitraum ist beendet.


Die Variante 1 wird von uns befürwortet. Der vorhandene Baumbestand muss erhalten werden. Diese grüne Lunge wird tagtäglich von vielen umliegenden Bewohnern genossen. Auch muß bei der Planung des neuen Wohngebietes die schon heutige extreme Verkehrssituation des Osttor berücksichtigt werden. Eine weitere Belastung des Osttor wird durch das zu erwartende Verkehrsmehraufkommen zum Chaos führen. Es muss eine weitere verkehrstechnische Alternative geschaffen werden, um das neue Baugebiet anzubinden. Schon heute bekommen die Anwohner des Osttor und auch die Anwohner der Nebenstraßen die Auswirkungen des Verkehrsmehraufkommen zu spüren. Auf den Nebenstraßen der anliegenden Wohngebiete sind zeitweise Verkehrsaufkommen zu verzeichnen, die dem Verkehrsaufkommen auf dem Osttor sehr nahe kommen. Dadurch ist auch die Lärmbelastung extrem gestiegen.

Kommentar von Anwohner der Meinenkampstraße vor 5 Monaten


Ich glaube, dass das neue Baugebiet insgesamt eine große Chance ist. Hiltrup-Ost kann dadurch ein Anziehungspunkt für junge Familien werden (was bei der bisherigen Altersstruktur nicht schaden kann) und trotzdem kann der grüne, teilweise fast ländliche Charakter größtenteils erhalten bleiben. Was ich in der Diskussion hier manchmal vermisse: Auch für die Häuser derjenigen, die hier schon länger wohnen, wurden Flächen versiegelt. Das kann man doch nicht nur für sich selbst / sein eigenes Haus beanspruchen, aber anderen nicht zugestehen. Richtig ist natürlich, dass dem Verkehr auf dem des Osttor eine besondere Bedeutung zukommt. Ein Kreisverkehr an der Einmündung zum Albersloher Weg scheint mir eine gute Sache. Dort ist genug Platz dafür, und der Verkehrsfluss dürfte sich erheblich verbessern. Außerdem sollte man die Alternativen zum Auto weiterhin stärken. Dazu gehört neben breiten Radwegen am Osttor vor allem auch eine bessere, schnelle Radverbindung ins Zentrum. Die Stadt sollte sich daher unbedingt weiterhin dafür einsetzen, dass der Radweg am Kanal ausgebaut wird (ist ja schon beschlossen) und dass die direkte Weiterführung beim Asphaltswerks möglich gemacht wird. Was die Anbindung der neuen Bebauung an den Bestand und an das Neue Zentrum angeht, würde ich ebenfalls Variante 2 bevorzugen.

Kommentar von Andreas T. vor 5 Monaten


Die geplanten nördlichen Radwegeverbindungen entlang des Erdelbachs sind aufgrund von Natur- und Landschaftsschutz-Belangen sowie aus eigentumsrechtlichen Gründen teils so nicht umsetzbar. Es wäre geraten, die Wegeführung örtlich auf Eignung und Umsetzbarkeit vertiefend zu prüfen und zu verändern.

Kommentar von Bewohner Hiltrup-Ost, Loddenweg vor 5 Monaten


Das wichtigste Element der vorgestellten Rahmenplanung scheint mit der sogen. Quartierspark zu sein, der eine hohe Aufenthalts- und Naherholungsqualität verspricht und dem naturnahen Standort gerecht wird. Auch ist die gewählte Nord-Süd Führung dieser Grünachse m.E. ein geeigneter Weg, um dem neuen Quartier eine Gliederung und ein Verbindungselement zwischen Wohnen und Sportanlagen zu geben. Dies vorangeschickt halte ich es für unbedingt angeraten, dass dieser Quartierspark bis an die Straße Osttor herangeführt und durch das zu erhaltene Vinnbüschen eine ortsbezogene und im Stadtraum erlebbare Wahrnehmbarkeit erfährt (Variante 1). Unbedingt überdacht werden sollte jedoch die Verortung der neuen Schule innerhalb des neuen Quartiersparks. Dies scheint einer qualitätsvollen Freiraumgestaltung und einer Erlebarkeit des geplanten Grünachsenkonzepts sehr abträglich. Für die Schule, insbesondere wenn diese in ihrer Ausdehnung mit einer Turnhalle einen deutlichen Flächenbedarf einnehmen wird, sollte unbedingt ein geeigneterer Ort gefunden werden.

Kommentar von Bewohner Hiltrup-Ost, Loddenweg vor 5 Monaten


Der Kommentar des jungen Paares, dass sich in der Familienplanung befindet, hat uns verwundert und trifft es nicht ganz-es sind nicht die Hiltrup-Ostler, die alleinig für das zunehmende Verkehrsaufkommen verantwortlich sind, weil sie doch so gerne Auto fahren, es ist der Durchgangsverkehr, der in den letzten Jahren stark zugenommen hat. Wenn wirklich ein neues Wohngebiet entstehen sollte, dann ist vordringlich die Lösung eines nachhaltigen Verkehrskonzepts wichtig. Es gibt genügend Beispiele von nicht zu Ende gedachten Baukonzepten, siehe Hansaviertel. Das neue Zentrum hat aus unserer Sicht die Funktion, den Hiltrup-Ostlern das Projekt insgesamt „schmackhaft“ zu machen-mit Speck fängt man Mäuse..... Das in unmittelbarer Nähe liegende „ Einkaufszentrum Emmerbachtal“ ist in den letzten Jahren immer weiter geschrumpft, Edeka, Bäcker, Drogeriemarkt und Kneipe sind gegangen, weitere Gastronomiebetriebe am Osttor haben auch aufgegeben. Die bestehende Infrastruktur auf der Marktallee ist eben gut und ökologisch mit Bus, Loop und Fahrrad zu erreichen-und auch dort schließen Geschäfte. Eine wirklich ernst gemeinte Stadtteilentwicklung könnte auf vorhandene Ressourcen zurückgreifen, ohne große Naherholungsflächen zuzubetonieren.

Kommentar von Dr. Wolfgang Duschek, Birgit Welge-Duschek vor 5 Monaten


Mir stellt sich die Frage, mit wieviel Neubürgern hier kalkuliert wird. Wenn die Anzahl den geplanten Maßnahmen angepasst sein sollte, bitte ich zu bedenken, dass das Osttor jetzt schon morgens und abends zugestaut ist. Ein neues Einkaufszentrum ist in Anbetracht der umliegenden vorhandenen Einkaufsmöglichkeiten - in Ost und am Bahnhof - zumindest schwierig zu betreiben. Nach dem Abzug der Sparkasse und verschiedener Gastronomiebetriebe ist es sicher sehr optimistisch, da eine große Nachfragezunahme zu erwarten. Auch die Schulplanung erscheint mir persönlich als reichlich optimistisch.

Kommentar von Ein vielleicht zu pessimistischer vor 5 Monaten


Hallo, ich bin der Überzeugung, dass die meisten Hiltrup-Ostler das Neubaugebiet und die damit einhergehende „Wiederbelebung“ des Ortsteils begrüßen! Die Hinweise auf die Verkehrssituation haben nichts damit zu tun, dass ein so massiver Zuzug unerwünscht ist. Es wird lediglich auf die katastrophale Verkehrssituation aufmerksam gemacht. Es wäre fatal, wenn im Nachhinein „überrascht“ festgestellt werden würde, dass das Osttor überlastet ist – nach dem Motto: Wir bauen erst einmal und schauen dann, was passiert. Dies wäre auch nicht im Sinne der potenziellen Menschen, die dort hinziehen. Ein Kreisverkehr am Albersloher Weg/Osttor wäre ein Schritt, der – zumindest den Verkehr Richtung Wolbeck – besser fließen ließe. Dennoch entstehen auch durch die Fußgängerampeln an der Grundschule/KiGa, Kreuzung Immenkamp/Osttor und der Bushaltestelle Ringstraße (die allesamt notwendig sind, um überhaupt über das Osttor zu kommen) in beide Richtungen zusätzliche Staus – hauptsächlich hervorgerufen durch bereits jetzt schon zu viele Autos… Zudem möchte ich anmerken, dass bereits Gerüchte (?) über weitere Neubaugebiete im Umlauf sind („Am Hiltruper See“ und die Ackerfläche zwischen Albersloher Weg und Hiltruper Straße), die ebenfalls das Osttor belasten würden. Vielleicht noch als Anregung für eine Konzept: Neubaugebiete werden wegen des Bedarfs leider häufig sehr eng und insgesamt eher wenig kreativ/innovativ bebaut. Ein solches eher unansehnliches und eng bebautes Wohngebiet mit wenig „Wohlfühcharakter“ wäre für alle unschön… Wie wäre es z.B. mit einem innovativen Baugebiet, einem „Aushängeschild“ für Münster: Wie bereits einmal in Münster vorhanden, könnte man über ein autofreies Wohngebiet nachdenken. Mit Parkplätzen, die strategisch so gewählt sind, dass sie zu gleichen Teilen den Albersloher Weg als auch das Osttor belasten. Ein Leihfahrrad- oder E-Scooter-Angebot, ein „Shuttle-Service“ zum Hiltruper Bahnhof oder zu einem „Park-and Ride“ an Autobahnanschlüssen sowie ein Lieferservice vom „Supermarkt“ wären hier ergänzende Angebote (die durchaus auch von den alten Wohngebieten genutzt werden könnten). Auch die Wohnhäuser – ob Mietshaus oder Einfamilienhaus – könnten Passivhäuser oder Häuser mit begrünter Fassade sein. Oder – um es auf die Spitze zu treiben – wie wäre es mit einem autonomen Wohngebiet – unabhängig von fossilen Energieträgern und autark strukturiert? Das wäre wirklich zukunftsorientiert geplant. Zum „Zentrum“: Ein Zentrum im Sinne von „Begegnung und Freizeit“ fände ich begrüßenswert. In diesem Zusammenhang möchte ich darauf hinweisen, dass ich die Bemühungen um die ältere Bevölkerung in Hiltrup-Ost gut finde, jedoch Familien und junge Menschen absolut benachteiligt werden… Deshalb wünsche ich mir einen Platz (ein „Begegnungszentrum für Jung und Alt“) mit Bäumen, Bänken, Cafes, einer Eisdiele, einem Spielplatz, einem Modegeschäft… Die Ladenlokale am Osttor dürfen dabei nicht „untergehen“. Meine Kinder (10,14) wünschen sich einen BMX-Parcours und Sport- sowie Freizeitangebote vor Ort… z.Zt. fahren sie für alle Angebote entweder nach Wolbeck oder Hiltrup Mitte/West oder MS-Zentrum. Ich finde es großartig, dass so viele Menschen hier auf dieser Plattform ihre Meinung äußern und gute Anregungen geben! Dies ist auch im Sinne der zukünftigen Bewohner, die hier auch ihre Chance ergreifen sollten, Anregungen zu geben. Die größtenteils berechtigte Kritik und die Ideen sollten daher ernst genommen werden. Ein differenzierteres Lesen der Kommentare wäre daher wünschenswert. Vielen Dank, dass ich alle meine Gedanken mitteilen durfte. Anwohnerin des Immenkamps

Kommentar von Unbekannt vor 5 Monaten


Sehr geehrte Damen und Herren von der Stadtverwaltung und den Planungsbüros, gerne nutzen wir die Gelegenheit, unsere Meinung bei der Entwicklung des Stadtteilentwicklungskonzepts Hiltrup-Ost einzubringen. Wir sind eine einigermaßen junge Familie, die vor einigen Jahren nach Hiltrup-Ost gezogen ist, insbesondere wegen der großen Nähe zur umliegenden Natur bei gleichzeitiger sehr guter Verkehrsanbindung über die Schiene ins Münsteraner Zentrum. Mit der Bahn und unseren Fahrrädern bewältigen wir hier mobilitätsmäßig sehr gut unseren beruflichen und privaten Alltag. Dass mit der geplanten Wohnbebauung eine große Naherholungsfläche im Grünen verschwindet, finden wir ausgesprochen bedauerlich. Wir versuchen allerdings auch, die Chancen dieses offenbar bereits beschlossenen Projektes zu sehen. Dies sind sicher nicht nur Chancen für künftig neu hinzuziehende Menschen, sondern auch für Bestandseinwohner/innen wie wir, die in Hiltrup-Ost auch ein wenig Plätze mit Aufenthaltsqualität und eine etwas autarkere Infrastruktur vermissen. Nun aber konkret zu den Planungsentwürfen: 1.) VERKEHRSANBINDUNG: Die Kommentare auf dieser Internetseite und die Berichterstattung in der Presse zeigen aus unserer Sicht recht deutlich, wo viele Menschen, darunter auch uns, der Schuh drückt. Viele Anwohner/innen wünschen sich eine weitsichtige Planung der verkehrstechnischen Erschließung des neuen Baugebietes, auch und gerade vor dem Hintergrund des bereits bestehenden sehr hohen (Durchgangs-)Verkehrsaufkommens auf dem Osttor. Die Ansiedlung alternativer Mobilitätsangebote ist sicher sehr sinnvoll, wird jedoch ein noch deutlich erhöhtes Kfz-Aufkommen nicht verhindern können. Unsere eigene Wahrnehmung der bestehenden und noch zu erwartenden Verkehrsbelastung sehen wir bestätigt durch Äußerungen von Fachleuten wie die des ehemaligen langjährigen Leiters der Direktion Verkehr bei der Polizei Münster, der zur Frage der Verkehrsanbindung in der Wochenendausgabe der Westfälischen Nachrichten vom 14.11.2020 deutliche Worte gefunden hat. Vor diesem Hintergrund sehen wir insbesondere die anvisierte Erschließung über lediglich zwei Anknüpfungspunkte ausschließlich über das Osttor ausgesprochen kritisch. Unseres Erachtens sollte noch intensiv nach weiteren Möglichkeiten gesucht werden, alternative oder zusätzliche Verkehrsanbindungen des Neubaugebietes - insbesondere über den Albersloher Weg - zu finden (ggf. auch mit Einbahnstraßenregelungen). Es geht hier nicht nur um den Schutz der Anwohner vor Verkehrslärm und Immissionen, sondern auch um Verkehrssicherheit und den täglichen Weg vieler Schulkinder, die das Osttor überqueren müssen. 2.) VARIANTEN RAHMENPLAN: Was die zur Auswahl gestellten Rahmenplanvarianten betrifft, sprechen wir uns klar und deutlich für die Variante 1 aus, bei der die Fläche des bestehenden Wäldchens erhalten bleibt. Das für die andere Variante vorgetragene Argument der besseren Einbindung des Zentrums in den städtebaulichen Kontext sehen wir als zweitrangig an gegenüber dem Erhalt des Naherholungswertes und der luftfilternden Wirkung des Baumbestandes unmittelbar vor Ort, die wir durch etwaige Ersatzmaßnahmen an anderer Stelle nicht hinreichend kompensiert sehen. 3.) MOBILITÄT: Ausdrücklich unterstützen möchten wir sowohl die vorgesehene Prüfung der Einrichtung von Tempo-30-Zonen am Osttor als auch die geplante Ansiedlung alternativer Mobilitätsangebote wie z. B. Carsharing (ggf. ergänzt um E-Lastenräder nach dem Vorbild von HiltruD). 4.) ALTERSGERECHTES WOHNEN: Unterstützen möchten wir ebenfalls die Überlegungen, ausdrücklich Wohn- und Versorgungsangebote für ältere und pflegebedürftige Menschen mit unterschiedlichen Stufen von Hilfebedarf aufzunehmen und hier auch die Stufe der stationären Pflege nicht zu vernachlässigen. Die Neuerrichtung eines so großen Areals bietet aus unserer Sicht sehr gute Möglichkeiten dafür zu sorgen, hier auch alt werden zu können, also auch als älterer Mensch die Möglichkeit zu haben, in der gewohnten Umgebung des Quartiers bzw. ortsnah wohnen bleiben zu können und möglichst lang das gewohnte Leben mit sozialen Kontakten, gesellschaftlichem Leben, Vereinsaktivitäten etc. auch z. B. mit Mobilitätseinschränkungen aufrecht erhalten zu können (von einer autonomen Wohnsituation über betreutes Wohnen bis hin zur stationären Versorgung und ggf. Pflege). 5.) AUSSENBEREICH: Schließlich möchten wir anregen, das Thema Außengastronomie im neuem Zentrum und das Thema Abenteuer-/Wasserspielplatz im Auge zu behalten. Vielen Dank!

Kommentar von Familie vom Geierhorst vor 5 Monaten


Am Ende ist das ganze Baugebiet für Hiltrup Ost überflüssig. Unterm Strich bringt es für alle jetzigen Bürger mehr Unannehmlichkeiten als einen Zugewinn!

Kommentar von Gebürtig aus Ost vor 5 Monaten


Vielen Dank für die Möglichkeit der Beteiligung von uns Anwohnern an der Planung des neuen Wohngebietes! Der Variante 1 mit Erhalt des Waldes sollte meines Erachtens Vorrang gegeben werden! Eine nicht näher bezeichnete Ersatzmaßnahme kann den ökologischen Wert dieses Naturbereiches nicht aufwiegen. Ich möchte Sie bitten auch die Ideen aus dem Konzept der Grünen Hiltrup, wie schon in einigen Punkten erfolgt, zu berücksichtigen: https://www.gruene-hiltrup.de/2020-09-oekosiedlung-hiltrup-ost/ bzw. https://www.gruene-hiltrup.de/wpinst/wp-content/uploads/05-2020-Antrag-Baugebiet-mit-Anlagen.pdf

Kommentar von Helling vor 5 Monaten


Hallo, ich sehe hier keine Einträge für Traditionsveranstaltungen. Wo bleiben die Schützen. Es kann doch wohl nicht angehen, das wieder einmal die Tradition keinen Platz bekommt. Neben der Vogelstange wird auch ein Festgelände benötigt, alternativ nach Sauerländer Modell eine Schützenhalle für die Feiern, diese könnte dann auch anderweitig genutzt werden. Bitte da muss was gemacht werden.

Kommentar von Engelskirchen vor 5 Monaten


Es erscheint mir ausgesprochen wichtig, den Kreuzungsbereich zum Albersloher Weg als Kreisverkehr zu gestalten. Dann könnte auch der Ausbau des Albersloher Weg entfallen und u.a. die Bäume und die ökologisch recht hochwertigen Gräben etc erhalten bleiben. Die Staus (nur 3x /Tag) entstehen durch eine unsinnige Ampelschaltung - beginnend an der Kaserne.

Kommentar von Herbert Voigt vor 5 Monaten


... Sorry, wir finden Varriante 1 besser nicht 2. Tippfehler.

Kommentar von Anke und Alexander vor 5 Monaten


Wir sind ein junges Paar und wohnen in einer kleinen Zweizimmerwohnung in der Nähe des Kappenberger Damms. Wir sind über die wenigen konstruktiven Kommentare zum Baugebietes hier erstaunt. Wir brauchen bald eine größere Wohnung wg. Familienplanung und haben hier geschaut, weil das Baugebiet für uns interessant ist. In Münster gibt es ja leider das Problem, das es zu wenig bezahlbaren Wohnraum für junge Familien, nicht genug alten-/ und behindertengerechte Wohnungen und kaum Raum für z.B. Mehrgenerationenhäuser gibt. Das soll doch geändert werden. Klar ist wichtig zu schauen wie das mit dem Verkehr gut laufen kann. Wir finden es aber seltsam, dass das Auto bei vielen immer so die Nummer 1 ist. Wir haben zwar beide einen Führerschein aber kein eigenes Auto und leihen eines, wenn wir das brauchen. Die meisten Wege erledigen wir mit Bus, Zug, seit neustem mit dem Loop und dem Rad. Klar, das ist nicht so bequem, wie sich einfach ins Auto zu setzten und man wird auch mal nass. Aber Radfahren ist auch gesund und gut für die Umwelt. (Alexanders Vater fährt jeden Tag insgesamt 32 km mit dem Rad zur Arbeit von Hiltrup nach MS-Nord und zurück.) Man kann doch auch nicht sagen: „Ich wohne in Hiltrup Ost, hier ist es schön und ich fahre viel Auto. Andere dürfen hier nicht wohnen und nicht auch Auto fahren (wenn es mal nicht anders geht), weil dann wird es zu voll und es gibt Stau.“ Da muss doch was geändert werden in der Verkehrspolitik, auch in der Innenstadt Münster. Für uns sind Radwege wichtig und flexible, öffentliche Verkehrsmittel. Wir finden es zwar nicht toll, dass evtl. Bäume gefällt werden, aber bei der Variante 2 ist doch der neue Ortskern (den finden wir eine gute Idee) zu wenig eingebunden in das neue Baugebiet.

Kommentar von Anke und Alexander vor 5 Monaten


Mit fehlt bei der ganzen Diskussion der Blick auf die Auswirkungen des zu erwartenden erhöhten Verkehrsaufkommens am Osttor auf die umliegenden bestehenden Wohngebiete. Schon jetzt ist aus allen Wohnstraßen das Linksabbiegen auf das Osttor morgens und am Nachmittag schwierig. Neben dem fließenden Verkehr auf dem Osttor sorgt der Parkverkehr für sehr schlechte Einsichtsmöglichkeiten. Selbst vom Hiltruper See kommend, heißt es oft lange Warten, wenn man Richtung Wolbeck links abbiegen möchte, auch wenn man dort eine gute Übersicht hat. Wie wird es werden, wenn der Verkehr noch stärker zunimmt? Bei den Planungen sollte man auch dies in den Blick nehmen und neben einer Erschließung des neuen Baugebietes auch über den Albersloher Weg auch ggf. über andere Verkehrsführungen/Verkehrsregelung (Kreisverkehre, Ampeln...) an den schon bestehenden Kreuzungen nachdenken. Die Idee, dass man die Menschen so in dem Maße auf das Rad o. Ä. bekommt, dass der Verkehr keine größeres Problem als bisher wird, ist zwar schön, aber m. E. nicht realistisch.

Kommentar von Anwohnerin aus Ost vor 5 Monaten


Ich möchte an dieser Stelle meinen Kommentar zu den beiden vorgestellten Varianten mitteilen. Meiner Meinung nach ist keine der beiden Varianten auch nur ansatzweise umsetzbar. Die Lebensqualität dieses Wohngebietes und aller weiteren Einwohner von Hiltrup-Ost steht und fällt mit der Verkehrsanbindung für den Kraftfahrzeugverkehr. Diese ist bei beiden Varianten ausschließlich über das Osttor erfolgt und meiner Meinung nach absolut unzureichend. Schon jetzt ächzt das Osttor unter der derzeitigen Verkehrsbelastung und kollabiert jeden Tag zu den Stoßzeiten. Sind die "Planer" des Planungsbüros oder Vertreter der Stadt Münster jemals morgens zu Schulbeginn, Mittags zu Schulschluss oder Nachmittags zum Feierabend am Osttor unterwegs gewesen? Es ist klar, dass es zu diesen Zeiten ein erhöhtes Verkehrsaufkommen gibt und die Straßen voller sind. Diesen Zustand nun über 2 weitere Zufahrten auf das Osttor noch weiter verstärken? Eine sehr mangelhaftes Konzept wie ich finde. Ich wohne mit meiner Familie sehr nah am Osttor in der Straße Immenkamp. Mittlerweile scheint die Induktionsschleife an der Ampelkreuzung Immenkamp / Osttor wieder außer Betrieb genommen worden zu sein, um zusätzlichen Rückstau zu verhindern. Mitunter wartet man minutenlang, um zu diesen Zeiten überhaupt auf das Osttor abbiegen zu können. Oder man steigt aus und betätigt den Fußgänger/ Radfahrer-Anforderungsknopf der Ampelschaltung. Zusätzlich mittendrin morgens und mittags Schüler zu Fuß auf dem Weg zur Grundschule und per Rad auf dem Weg nach Hiltrup-Mitte. Die derzeitige Situation für die Verkehrsteilnehmer ist bereits jetzt absolut chaotisch und bedarf starker Nerven und eines ruhigen Gemüts. Auf der anderen Seite des Osttors Richtung Albersloher Weg beginnt der Rückstau der Ampelanlage zum Feierabendverkehr mitunter Höhe Herzkamp, genau dort wo eine Zufahrt zum neuen Wohngebiet liegen soll. Ich frage mich, ob die Anlieger dort Ihren Garten zu diesen Zeiten überhaupt noch genießen können. Ich rate daher dringend dazu, sich zu diesen Zeiten einmal am Osttor umzuschauen falls dies noch nicht geschehen ist. Anders kann ich mir diese beiden Varianten zur Verkehrsanbindung nicht erklären. Es bedarf zwingend weiterer Zufahrten, z.B. über den Albersloher Weg / Angelsachsenweg. In diesem Zusammenhang ist auch eine weitere Zufahrt in das Emmerbachtal noch gar nicht erörtert worden. Warum wird hier nicht über eine Anbindung an die Straße "Zum Hiltruper See" nachgedacht? Ich denke, viele Anlieger des Emmerbachtals würden den Weg aus dem Emmerbachtal über die Rubensstr. / Osttor konsequent meiden. Viele nutzen jetzt schon den "Schleichweg" über den Tulpenweg / Meinenkamp und das alte Osttor zum Auffahrtsohr des Osttors. Lange Rede, kurzer Sinn: Das Verkehrskonzept ist so keinesfalls tragbar, da nützen auch nicht die geplante Velo-Route und die weitere Radwegeanbindung nichts. Diese sind jedoch extrem wichtig und sinnvoll in einer Radfahr-Metropole wie Münster. Das Konzept kann und wird jedoch nur mit einer gesunden Symbiose aus PKW- UND Radfahrverkehr funktionieren. Hier besteht noch der dringende Bedarf weiterer Lösungen! Ich hoffe, dies ist allen Planern und letzten Endes auch der Stadt Münster bewusst. Die Lebensqualität wird durch die beiden vorgestellten Varianten jedenfalls nicht erhöht, im Gegenteil, Hiltrup-Ost wird dem Verkehrsinfarkt näher gebracht. Da nützt auch ein neues Zentrum für die Bürger oder ein dritter Vollsortimenter (neben Penny und Netto) nichts.

Kommentar von Immenkamper vor 5 Monaten


Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger zur Erarbeitung des Stadtteilentwicklungskonzeptes Hiltrup-Ost stellt keine Beteiligung dar im Sinne des § 3 Baugesetzbuches “Beteiligung der Öffentlichkeit“ und ist insofern als darüber hinausgehende zusätzliche Beteiligung der Öffentlichkeit zu verstehen. Nach Abschluss des Stadtteilentwicklungskonzept Hiltrup-Ost wird die zukünftige Bebauung der Fläche über Bebauungspläne festgesetzt, wie z.B. Nutzung des Gebäude, Höhe und Stellung der Gebäude, Verkehrserschließung etc. Die Öffentlichkeit des Stadtteils wird im Rahmen der Erarbeitung der Bebauungspläne gemäß Baugesetzbuch in einem zweistufigen Verfahren beteiligt. Zunächst werden der Öffentlichkeit die allgemeinen Ziele und Zwecke der Planung vorgestellt. In einem zweiten Schritt stellt die Verwaltung die Entwürfe und die textliche Begründung vor. Die Bürgerinnen und Bürger können während der Beteiligungsfrist von mindestens einem Monat Bedenken und Anregungen zu der Planung äußern. Über diese Bedenken und Anregungen entscheidet der Rat der Stadt Münster. Die Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils Hiltrup werden nach Abschluss des Stadtteilentwicklungskonzeptes noch intensiv an der konkreten Planung beteiligt werden.

Kommentar von Stadtplanungsamt vor 5 Monaten


200.000 m² Naturffäche im Stadtbereich von Münster sollen hier versiegelt werden? Eine einzigartig Freifläche umringt vom größten Baum- und Waldbestand im Stadtgebiet? Eine Fläche des Grüngürtels, der Münster umspannt und in der Flächenplanung der Stadt Münster selbst als klimaökologischer Ausgleichsraum in seiner Bedeutung erkannt wurde? (https://geo.stadt-muenster.de/webgis/application/Umweltkataster). Ein Parkähnliche Landschaft mit einem typischen westäflischen Bauernhaus im Zentrum (Haus Maser) soll von trostlosen Einfamilienhäusern umringt werden? Ich bitte daher darzulegen, in welcher Weise die Umweltprüfung/Umweltverträglichkeitsprüfung dieses Projekte stattgefunden hat bzw. wann und wie sie stattfinden wird. Es ist wohl jedem Laien klar, dass diese Fläche nicht eine x-beliebige Wiese darstellt, die man einfach mal so in ein Baugebiet umwandeln kann, sondern dass sie Städte- und vor allem Landschaftplanerische Relevanz hat. Ich hoffe allen Beteiligten ist diese Verantwortung bewusst!

Kommentar von Sebastian Frie vor 5 Monaten


Ich bitte um Klarstellung, dass diese Seite und die darauf geteilten Informationen nicht im rechtlichen Sinne als "Beteiligung der Öffentlichkeit" zu verstehen sind, die mit Verfahren vorgeschrieben Verfahren zur Änderung der Nutzung von Raum und Landschaft einhergehen.

Kommentar von Sebastian Frie vor 5 Monaten


Ich wohne in Hiltrup Ost, sehr nah am Osttor. Schon jetzt ist der täglich Lärm und die Abgase kaum zu ertragen. Wenn weitere 1000 Wohneinheiten gebaut werden wird der Verkehr sich noch um ein vielfaches erhöhen. Ich finde das Baugebiet ist viel zu groß geplant. Zudem ist noch ein Baugebiet an der Hiltruper Straße geplant, auch von dort werden viele Anwohner mit dem Auto über das Osttor nach Hiltrup fahren.

Kommentar von Martina Andrees vor 5 Monaten


Ich wohne mit meiner Familie in Hiltrup-Ost und kann absolut nicht verstehen, dass heute noch Flächen versiegelt und Teile der Natur zerstört werden. Hiltrup-Ost und die Wohngebiete am Albersloher Weg ersticken am Verkehr. Was tun wir den nachfolgenden Generationen bloß an? Grundsätzlich wäre ich dafür, dass eine Stadt wie Münster irgendwann ehrlich sagt, dass ein weiterer Zuzug von Menschen nicht möglich ist. Da dies wohl nicht realistisch und auch neue Wohnbebauung in Hiltrup-Ost wohl gesetzt ist, kann ich mich nur zähneknirschend für die Variante mit der geringsten Naturzerstörung aussprechen.

Kommentar von Jürgen Ribbert-Elias vor 5 Monaten


Ich fahre min. 1x/Woche mit dem Rad von Hiltrup nach Telgte und zurück und finde das Osttor im Vergleich zu anderen Straßen nicht so voll. Wirklichen Stau sehe ich nicht oft. Trotzdem sollte natürlich verkehrstechnisch klug geplant werden. Variante finde ich 2 gut, da das geplante, neuen Zentrum durch die danebenliegende Bebauung lebendiger wird und nicht einseitig von dem neuen Wohngebiet abgetrennt ist. Wichtig finde ich auch, dass es nicht zu viel Vorschriften gibt, die das Gefühl hinterlassen, dass es eher um den Gewinn eines Designpreises für Bauplanung oder um Willkür geht, als um Vernunft. Z.B. keine aufgezwungen verputzten Häuser, deren Aussenflächen dann durch den Einsatz von Bioziden algenfrei gehalten werden, so wie es im Baugebiet Meesenstiege bei vielen Häusern vorgeschrieben war. Und wichtig finde ich auch, dass es keine/wenig große, von der Raumaufteilung her unflexible Häuser auf großen Grundstücken gibt. Das ist 1. auf Grund der Wohnungsituation in Münster unsolidarisch. 2. wegen des höheren Verbrauch an Fläche/ Energie pro Person nicht ökonomisch und 3. führt nach 15-20 Jahren, wenn die Kinder, aus dem Haus sind, zu einer Situation wie in Hiltup Ost aktuell: räumlich konzentrierte, unflexible, überalterte Wohnstrukturen in meist energietechnisch sanierungsbedürftigen Häusern. (Ich weiß, das finden viele Hiltruper nicht gut. Ich habe bei der Vorstellung einer geplanten Bebauung einer Brache Am Hagen vor 10 Jahren den wütenden Protest einiger Anwohner erleben müssen, die bei der geplanten Reihenhausbebauung von "Gettobebauung" sprachen und davon, dass so etwas in der Nachbarschaft den Wert ihrer Grundstücke mindert. Das war beschämend.)

Kommentar von M. Bröker vor 5 Monaten


Welche Variante die bessere ist kann ich garnicht so konkret sagen. Ich stelle mir so einige Fragen, deren Beantwortung letztlich über das gesamte Konzept mitentscheiden. Eine vorhandene Grundschule soll um eine weitere ergänzt werden. Ich denke man sollte dann doch eher die vorhandene Marienschule erweitern, oder eine neue Schule mit entsprechender Größe und Ausstattung, statt zweier unmittelbar nebeneinander liegender Schulen planen. Die verkehrliche Anbindung des neuen Quartiers wird über Stichstrassen erfolgen, so unschön die Strassenführung in Variante 2 ist, die erscheint mir insgesamt sinnvoller als die Strassenführung in Variante 1. Was wir benötigen ist ein modernes Konzept, mit möglichst wenig Verkehr und einem Energiemix, der Uptodate ist. Die Hauptsorge ist allerdings für mich die Frage, wie wird die Verkehrssituation auf dem Osttor zukünftig aussehen, der Verkehr fließt schon heute kaum. Wie soll das werden wenn weitere Autos dazu kommen, die vermutlich in der "Rushhour" den jetzt schon oft stockenden Verkehr ergänzen. Warum ist eine verkehrliche Anbindung, wenn vielleicht sogar nur in eine Richtung vom Albersloher Weg kein Thema in der Planung. Ist es einfach nur die Angst, dass es zu Schleichwegfahrten kommt? Und wie ist das eigentlich mit den sowieso schon recht wenigen Geschäften am Osttor, sollen die zu Gunsten eines neuen Einkaufzentrums geopfert werden, oder wäre es nicht sinnvoller die Geschäfte zu stützen und eine mögliche Reaktivierung des ein oder anderen Geschäftslokals direkt am Osttor zu forcieren. Und entsprechnd auch Ladenlokale an der Osttornahen Bebauung vorzusehen. Und wenn der Wohnungsbedarf so hoch ist, dann muss es vor allem um bezahlbare Wohnungen gehen, ich favorisiere da schon eher den Mehrfamilienhausbau, durchaus mit Anteilen von etwa 4-5 geschoßigen Häusern, schließlich reden wir ja auch über zusätzlich versiegelte Fläche. Und dann die Sportanlage, Geld ist sicher ein nicht zu unterschätzendes Thema, aber die Verlagerung der Sportanlagen Richtung Alberloher Weg mit Zuwegung in Höhe des Pfarrer Ensink Weg fände ich zielführend, das hat man in Mecklenbeck mit Wacher Mecklenbeck auch gemacht, und beide Areale haben mächtig gewonnen. Ich bin gespannt, was man umzusetzen bereit ist. Wer den Wald zum Thema macht, sollte unbedingt auch die Ausgleichsflächen verbindlich nutzen, politisch wäre es vielleicht klug, erst die Ausgleichsflächen zu bepflanzen, bevor man bestehende Baumbestände entfernen will.

Kommentar von Ansgar Schumacher vor 5 Monaten


Variante 1 ist das kleinere Übel. Es ist für mich absolut nicht nachvollziehbar, wieso nun erneut über die Vernichtung weiterer Grünfächen oder Bäume nachgedacht wird ( Variante 2). "Neues Zentrum Ost"- das hört sich nach meiner Auffassung eher abschreckend an. Was ist denn das Ziel? Dass JEDER Bewohner in 2 Minuten im nächsten Supermarkt sein muss? Dass für JEDEN Geschmack sofort die Sportanlage vor der Haustür sein muss? Wieso kann nicht einfach mal ein naturnahes Wohnen geplant UND verwirklicht werden? Z.B. mehr autofreie Wohnsiedlungen? Einfach mal eine gute öffentliche Verkehrsanbindung an diese Stelle und ein kostenloser Radverleih, wie es ihn in anderen Städten auch gibt. Damit veringert sich das Parkplatzproblem, der Verkehr wird weniger, weniger Abgase, die Bäume können stehen bleiben....usw. - Aber dies entspricht offenbar nicht den wirtschaftlichen Interessen der Verantwortlichen.

Kommentar von T. S. vor 6 Monaten


Guten Tag, ich wohne ziemlich nah zum Osttor und dem geplanten Baugebiet. Dass dieses riesige Baugebiet hier entsteht und wieder ein (großes) Stück Erholungsgebiet vernichtet wird, ist bereits Fakt und leider nicht mehr zu ändern. Von den vorgeschlagenen Optionen favorisiere ich auf jeden Fall Variante 1. Dass hier überhaupt in Erwägung gezogen wird, ein Waldstück zu vernichten, nachdem wir doch erfahren mussten, dass Bäume fällen in Hiltrup Ost (Prinzbrücke) auf gar keinen Fall möglich ist, wundert mich doch sehr. Oder sind es diese Bäume weniger wert, geschützt zu werden? Des Weiteren schließe ich mich vollumfänglich einem vorangegangenen Kommentar, in Bezug zu der Verkehrsplanung für den Osttor an. Eine Anbindung eines so großen Baugebietes nur über den Osttor halte ich ebenfalls für nicht realisierbar. Hier wäre eine Anbindung über den Albersloherweg meines Erachtens unbedingt notwendig. Dies könnte evtl. über das Blaukreuzwäldchen als Fahrradstraße mit Anliegerverkehr, wie z. B. die Kanalpromenade nach/von Schmitz-Kühlken, möglich gemacht werden. Das „Neue Zentrum“ soll laut Planung einen Vollsortimenter und Gastronomie erhalten. Neues Zentrum??? Werden etwa die alten Eichen am Parkplatz vor der Kirche gefällt? Soll dort ein Zentrum entstehen? Noch weniger Bäume, dafür aber mehr Autos auf noch weniger Parkraum? Vielen Dank, dass ich Sie uns Bürgern die Möglichkeit über diese Plattform einräumen, uns hier einzubringen.

Kommentar von gebürtige Hiltruperin vor 6 Monaten


Als gebürtiger Hiltrup-Ostler habe ich gesehen, wie sich der Stadtteil über mehrere Jahrzehnte verändert hat. Über die geplanten Maßnahmen kann man sicherlich unterschiedlicher Meinung sein. Ich sehe es aber als positive Möglichkeit den mittlerweile etwas verschlafenen Ortsteil Hiltrup-Ost wieder lebendiger zu gestalten. Insbesondere das neu geplante Zentrum mit Einkaufsmöglichkeiten finde ich sehr gut. Ebenso fehlt es dem Stadtteil an gastronomischen Möglichkeiten und sinnvollen Dienstleistern für den täglichen Bedarf. Was ich als kritischsten Punkt sehe, ist die zukünftige Verkehrssituation, da das Osttor und auch teilweise die angrenzenden Wohngebiete mittlerweile im Verkehrschaos versinken wie man täglich vor allem zu den Stoßzeiten beobachten kann. Für mich fehlt ein Konzept, wie man zukünftig die immer stärker werdende Verkehrslast bewältigen will, die täglich durch Hiltrup-Ost rollt. Das bestehende Wäldchen aus Variante 1 und 2 wird meiner Meinung nach keine Zukunft haben, wenn man sich den Zustand der Bäume anschaut. Eine Begrünung an einer viel befahrenen Hauptstraße macht für mich keinen Sinn im Hinblick auf die Gesundheit der Bäume. Die Schaffung von Ausgleichsflächen an anderer Stelle ist dagegen deutlich effektiver.

Kommentar von Ein Hiltrup-Ostler vor 6 Monaten


Ich halte von beiden Varianten nichts ,weil ich finde es genügend Wohnraum vorhanden und Grünflächen, die jetzt noch da sind, sollten erhalten bleiben und zusätzlich Dienstleister wie Gastätten wo doch schon zwei Gastätten zu sind brauchten wir keine zusätzlichen. Wir müssen nicht jeden m2 bebauen .

Kommentar von Möllers vor 6 Monaten


Ganz klar Variante 1!! Die zusätzliche Zerstörung des kleinen Wäldchens würde Hiltrup Ost für verhältnismäßig wenige Wohnbebauungen eine Menge Grün und Charme nehmen und die ohnehin schon angespannte Verkehrssituation auf dem Osttor noch mehr verschärfen.

Kommentar von S. Rotter vor 6 Monaten


Guten Tag! Vielen Dank für die Gelegenheit, uns hier konstruktiv mit einzubringen. In der Konzeption für das Baugebiet fehlt uns der wesentlichste Punkt: kein Wohngebiet ohne tragbares Verkehrskonzept!! Das Osttor ist heute ohnehin schon total überlaufen und kollabiert in Stoßzeiten. Mit der Eröffnung der Autobahn vor ein paar Jahren ist die Situation verschärft worden. Wie soll hier nun der Autoverkehr der, der durch zusätzliche 1000 Wohneinheiten steht, eingebracht werden? Das aktuelle Verkehrskonzept sieht lediglich, eine Anbindung an das Osttor vor. Aber das ist schlichtweg unmöglich. Hier müsste es auch eine direkte Anbindung an den Albersloher Weg geben. Zudem müssen die heute bestehenden Wohngebiete parallel des Osttors miteinbezogen werden. Wie ist die Verkehrssituation heute? Zukünftig würden dann noch mehr Leute das Osttor umfahren und durch die Wohngebiete preschen. Müsste man hier nicht in der Kettenreaktion alle Effekte mitberücksichtigen? Gibt es hier auch objektive unabhängige Messung der aktuellen Verkehrsüberlastung? Sprich, für das Osttor und die heute anliegenden Wohngebiete. Ein Beispiel ist hier, dass man die schon angelegte Verbindung Rubensstraße und Straße Zum Hiltruper See endlich öffnen könnte. Es wäre sehr hilfreich, wenn Sie ein tragbares Verkehrskonzept vorlegen könnten und offizielle Verkehrsmessungen darlegen. Ist dies nicht ohnehin schon ausgereizt? Gut gemeinte Konzepte wie, dass die Menschen mehr auf das Fahrrad umsteigen, sind völlig unrealistisch. Viele Grüße

Kommentar von Anwohner mit Familie vor 6 Monaten