Siedlungsstruktur und Wohnen

Handlungsfeld A

1 - Am Osttor ist eine neue Ortsmitte entstanden, die auch gestalterisch als Zentrum wahrnehmbar ist.

  • Realisierung eines neuen Stadtteilzentrums (mit Angeboten zur täglichen Versorgung, sozialen Einrichtungen sowie einem Quartierstreffpunkt)

2 - Übergänge verbinden den nördlichen und südlichen Bereich entlang der Straße Osttor.

  • Umgestaltung des Straßenraums Osttor (Fahrbahn, Parkbuchten, Radweg, Bürgersteig, Übergänge)

3 - Für Familien und Senioren ist ein ergänzendes, bedarfsgerechtes Wohnraumangebot geschaffen.

  • Wohnprojekt „Rollstuhlgerechtes / barrierefreies Wohnen“
  • Wohnprojekt „Pflege-Wohngemeinschaft“
  • Wohnprojekt „Servicewohnen“
  • Mehrgenerationenwohnen / Senioren-WGs
  • „Wohnen bleiben im Stadtteil“: Alternative Wohnformen und -größen für Senioren mit Umzugsberatung und -hilfe (ggf. Punktesystem zur Bevorzugung von Senioren aus Hiltrup-Ost, die ein Einfamilienhaus aufgeben, bei der Wohnungsvergabe)
  • Realisierung von preisgünstigem Familienwohnen (spezifische Kriterien bei der Grundstücksvergabe)
  • Errichtung von gefördertem Wohnraum (u.a. im Neubaugebiet)

4 - Die ökologischen Qualitäten haben sich auch im Bestand verbessert.

  • Formulierung von Vorgaben zum ökologischen Bauen für Sanierung im Bestand (z.B. hinsichtlich Baustoffe, Energieversorgung, Klimaneutralität, Fassaden- und Dachbegrünung)

5 - Die Bauweise von neuen Wohnungen in Hiltrup-Ost ist nachhaltig, CO2-reduziert und an den Klimawandel angepasst (städtebauliche Resilienz).

  • Aufnahme von Vorgaben zum ökologischen Bauen für Neubau (z.B. hinsichtlich Baustoffe, Dichte, Energieversorgung, Klimaneutralität, Fassaden- und Dachbegrünung, Tiny Houses)
  • Ökologische Ausgleichsmaßnahmen direkt vor Ort umsetzen (z.B. betretbare Ausgleichsflächen)
  • Erstellung eines Energiekonzepts für das Neubaugebiet

Bitte geben Sie uns ein Feedback zu den hier vorgestellten Zielen und Maßnahmenideen in diesem Handlungsfeld. Sind diese passend für Hiltrup-Ost? Fehlen aus Ihrer Sicht wichtige Aspekte? Haben Sie ergänzende Maßnahmenideen?
Hinweis: In der Ideenkarte gibt es die Möglichkeit die Maßnahmenideen zu bewerten (Daumen hoch-/runter-Symbol) und Sie können ergänzende Maßnahmenvorschläge direkt im Stadtteil verorten, sofern dies möglich ist.


2 Kommentare

Der Beteiligungszeitraum ist beendet.


Häuser die zu einem großen Teil aus nachhaltigen Ressourcen bestehen (z.B. Fertighäuser aus Holz als tragendes Gerüst) sollten gefördert/bevorzugt werden. Als Energiestandard sollte zukunftsorientiert der KFW 40 Standard verpflichtend werden. Insbesondere bei Holzhäusern sind das heutzutage keine Mehrkosten sondern bereits Standard. Hinsichtlich Energieversorgung sollte Solarthermie oder Photovoltaik Pflicht sein. Welches System die Menschen verwenden möchten sollte jedoch zur Wahl bleiben. Die Vergaberichtlinien (wer ein Grundstück bekommt) sollten angepasst werden. Ich lebe schon mein ganzes Leben lang in Münster, aber aber leider nicht hier. Eine Familie in einer 2 Zimmerwohnung zu gründen möchte ich nicht, eine andere größere Wohnung zu finden ist (wie bekannt) in Münster äußerst schwierig. Weil ich hier nicht arbeite und noch keine Kinder habe bekomme ich bei den aktuellen Vergaberichtlinien sehr wenig Punkte. Die Chance auf ein Grundstück rücken somit in weite ferne...

Kommentar von A.T. vor 5 Monaten


Nachhaltig und CO2-reduziert bauen bedeutet auch, dass die maximal bebaubare Fläche je Grundstück nicht immer zwingend ausgenutzt werden muss. Bei der heutigen üblichen Grundstücksgröße (bzw. -kleine) wird das Grundstück meist sehr zugebaut und es verbleibt wenig Garten. Es gibt aber auch Interessenten die kleiner bauen möchten und dafür mehr Garten haben wollen. Es muss ja nicht gleich ein TinyHouse sein. Die Bebauungsvorgaben sollten auch dieses (kleine Häuser, vielseitiger Baustil) zulassen.

Kommentar von MS4Life vor 6 Monaten